Eingruppierung

Eingruppierung

Nicht betroffen sind: Eine Eingruppierung gibt es nur für Angestellte, nicht für Beamtinnen und Beamte. Auch gilt die tarifliche Vereinbarung hierzu nicht für Studentische und Wissenschaftliche Hilfskräfte. Weiterhin gibt es noch keine Entgeltordnung für Lehrkräfte, wohl aber für die Wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre!

Arbeitsverträge müssen eine Eingruppierung erhalten. Darin wird festgestellt, welche Entgeltgruppe gilt, d. h. wieviel Geld monatlich brutto zu zahlen ist. Dies ist tariflich festgelegt in der Entgeltordnung. Wissenschafter/innen, die als solche eingestellt werden, damit sie wissenschaftliche Aufgaben erledigen, müssen deshalb mindestens in die Entgeltgruppe TVL-E 13. Allerdings müssen sie dazu auch ein wissenschaftliches Studium mindestens mit dem Master (Diplom, Erstes Staatsexamen) abgeschlossen haben. Wer nur einen Bachelorabschluss nachweisen kann, kommt nur in die TVL-E 12.

Aufgaben der TVL-E 13 kann jede/r Wissenschaftler/in nach entsprechendem Fachstudium erledigen. Einige können das besser, andere schlechter; am Anfang dauert es vielleicht länger als am Ende der beruflichen Tätigkeit, doch machen können das alle von ihnen.

In die TVL-E 14 wird eingruppiert, wer bei Anstellung für wissenschaftliche Aufgaben und mit mindestens dem Masterabschluss mindestens ein Drittel schwierige Aufgaben bekommt. Dabei heißt "schwierig", dass die Aufgaben "selbständig und verantwortlich" zu erledigen sind.

In der TVL-E 15 müssen die Tätigkeiten nicht nur "schwierig" sein, es müssen vielmehr auch "hochwertige Leistungen" notwendig sein.

Die Überprüfung im Einzelfall ist rechtlich kaum fassbar. Wer kann nachweisen, dass die schwierigen Aufgaben nicht nur 12 Stunden pro Woche, sondern sogar 13 Stunden ausmachen?